
Ob helle Oberflächen für skandinavischen Chic oder dunkles Holz mit mondänem Effekt – Holz ist in Küchen ein Multitalent, das Wärme und Wohnlichkeit ausstrahlt. Doch welche Holzarten eignen sich für den Einsatz in der Küche, wie lassen sie sich kombinieren und worauf ist bei der Pflege zu achten?
Die Oberfläche fühlt sich angenehm glatt an, verströmt je nach Holzart einen sanften, harzigen Duft und überzeugt durch warme, wohnliche Farbtöne: Holz ist in der Küche aus guten Gründen ein Favorit. Es reguliert die Luftfeuchtigkeit und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei. Und: Echtholz ist stets ein Unikat. Das Material ist zudem in zahlreichen Farbnuancen und Verarbeitungsarten erhältlich – vom vergleichsweise günstigen Furnier bis hin zur hochwertigen Massivholzküche.

Der Begriff Echtholzküche umfasst unterschiedliche Bauweisen, bei denen echtes Holz entweder sichtbar oder konstruktiv zum Einsatz kommt. Je nach Aufbau unterscheidet man zwischen Furnier-, Vollholz- und Massivholzküchen.

Massivholz- und Vollholzküchen zählen zu den hochwertigsten und kostspieligsten Ausführungen. Sie bieten eine lange Lebensdauer, lassen sich abschleifen und neu behandeln. Furnierte Küchen bieten die authentische Holzoptik und wirken sich ebenfalls positiv auf das Raumklima aus. Je nach Aufbau und Nutzung kann ihre Lebensdauer geringer sein, zudem lassen sich furnierte Oberflächen üblicherweise nicht abschleifen.
Ob Ihre Echtholzküche aus Buche, Eiche oder Kiefer besteht, beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch Pflegeeigenschaften, die Lebensdauer und die Raumwirkung.
Zu unterscheiden sind Hart- und Weichholzsorten. Harthölzer wie Eiche, Buche, Ahorn oder Walnuss sind besonders widerstandsfähig und weniger anfällig für Druckstellen und Kratzer. Dadurch eignen sie sich gut für Küchen mit hoher Beanspruchung und einer langen Nutzungsdauer.
Weichhölzer punkten durch ein geringeres Gewicht und lassen sich einfach verarbeiten – ein Pluspunkt bei maßgefertigten Küchen. Beliebt sind Kiefer, Fichte und Douglasie. Sie bringen neben den funktionalen auch optische Vorteile mit:
Tipp: Zirbenholz stammt unter anderem aus dem Alpenraum und kommt beispielsweise für hochwertige Echtholzküchen im Landhausstil zum Einsatz. Die rötlich-braune Färbung verleiht dem Holz eine rustikale Anmutung – und sein markanter, harziger Duft fördert das Wohlbefinden.
Welche Arbeitsplatte harmoniert mit einer Holzküche – und gibt es hinsichtlich der Wandfarbe etwas zu beachten?
Generell gilt: Holz und Holz gesellen sich gern. Gestalten Sie die Fronten und Arbeitsbereiche in einem einheitlichen Holzlook, entsteht ein puristisches Gesamtbild. Dieses lässt sich durch eine hölzerne Rückwand zusätzlich betonen. Und: Bestimmte Holzarten wie Eiche oder Kiefer verfügen über natürliche Inhaltsstoffe, die antibakterielle Eigenschaften besitzen können. In Kombination mit der richtigen Pflege kann Holz so zu einem hygienischen Küchenumfeld beitragen.
Tipp: Mit dem BORA Kochfeldabzugssystem betonen Sie den nahtlosen Look, da keine klassische Dunsthaube das Gesamtbild unterbricht.
Bevorzugen Sie einen optischen Kontrast, bieten sich Arbeitsplatten aus Naturstein an:

Tipp: Echtholzküchen lassen sich - abhängig von Aufbau und Oberfläche - streichen, um ihnen einen frischen Look zu verleihen. Doch mit welcher Farbe? Soll die Maserung sichtbar bleiben, eignen sich Lasuren. Mit Acryllack oder Kreidefarbe verleihen Sie den Fronten einen komplett neuen Look. Wichtig: Prüfen Sie vorab, ob es sich um Massivholz oder Furnier handelt, und schleifen Sie die Oberfläche vor dem Streichen sorgfältig an.

Das BORA Classic 2.0 lässt sich mit insgesamt sieben verschiedenen Kochfeldern kombinieren – für individuellen Genuss.
Holz bleibt mit der passenden Pflege lange schön. Lackierte Oberflächen lassen sich mit milden Reinigern und geeigneten Pflegeprodukten säubern. Geölte oder gewachste Hölzer sollten regelmäßig mit einem Öl oder Wachs aufgefrischt werden, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen.
Bei der Reinigung gilt: Weniger ist mehr. Verzichten Sie auf aggressive Mittel wie Scheuermilch oder alkoholhaltige Lösungen. Wasser und ein Spritzer Spülmittel genügen in der Regel. Achten Sie auch darauf, Flüssigkeiten möglichst schnell zu beseitigen. Sie können dauerhafte Spuren im Holz hinterlassen.